Einzeltherapie

Behandlungsangebot

Durch meine Arbeit im stationären sowie im ambulanten Bereich verfüge ich über ein breites Störungs- sowie Behandlungswissen. Neben den bewährten Methoden der Verhaltenstherapie, fließen auch viele Techniken der sogenannten 3. Welle der Verhaltenstherapie (beispielsweise die Schematherapie) in meine Arbeit ein. Auf der Grundlage des aktuellen Standes der Wissenschaft wähle ich für Ihre Situation passende Interventionen aus und betrachte stets das Gesamtbild aus Gedanken, Gefühlen, Körper und Verhalten.

Unsere Schaltzentrale

Die einzelnen Behandlungselemente

Diagnostik .01

Aufklärung über Entstehung, Verlauf und Prognose der Symptomatik.

Biographie .02

Wir betrachten Ihr aktuelles Problem und seine Entstehungsbedingungen vor dem Hintergrund Ihrer Lebensgeschichte.

Paar- oder Familiengespräche .03

Häufig macht es Sinn, Angehörige in die Therapie mit einzubeziehen.

Diagnostik

Biographie

Paar- oder Familiengespräche

Kognitive Umstrukturierung

Ressourcen

Exposition

Achtsamkeit

Übungen im Alltag

Kognitive Umstrukturierung .04

Wenn die eigenen Einstellungen aktuell nicht mehr so gut in Ihr Leben passen, wird es Zeit „umzudenken“. Effektiv gelingt das mit einem professionellen Gegenüber.

Ressourcen .05

Was sind Ihre Stärken und Fähigkeiten?

Exposition .06

Stellen Sie sich Ihren Ängsten unter professioneller Anleitung.

Achtsamkeit .07

Im Hier und Jetzt die eigenen Gedanken und Gefühle wahrnehmen lernen.

Übungen im Alltag .08

Oft ist es zentral für Ihren Therapieerfolg Neues auszuprobieren, aktiv zu werden, oder im Alltag etwas zu wagen.

 

Ablauf

Vor der Therapie
Zunächst vereinbaren Sie kurzfristig einen Termin für ein Erstgespräch bei mir. Sie erläutern mir Ihr Therapieanliegen, wir lernen uns kennen und klären ob eine psychotherapeutische Behandlung für Sie notwendig und zum jetzigen Zeitpunkt hilfreich sein kann.
Entscheiden Sie sich im Anschluss für eine Psychotherapie finden zunächst 2-4 sogenannte probatorische Sitzungen statt. Sie dienen dazu, wichtige und für die Therapie relevante Informationen zusammenzutragen. Hierzu zählen beispielsweise Ihre Lebensgeschichte, bisherige Vorbehandlungen, körperliche Erkrankungen, Ihre aktuelle Lebenssituation und eine Medikamentenanamnese. Zum Ende der Probatorik erhalten Sie eine (vorläufige) Diagnose und wir besprechen das weitere Prozedere (Anzahl und Frequenz der Sitzungen, ggf. das weitere Antragsverfahren).

 

In der Therapie
Meistens macht es Sinn sich zu Therapiebeginn regelmäßig in kürzeren Abständen zu sehen. Im Idealfall wöchentlich für eine 50-minütige Sitzung. Daher ist es wichtig, dass ein regelmäßig stattfindender wöchentlicher Termin auch in Ihr Leben passt. Sollte es Ihnen zum Beispiel aus beruflichen Gründen nicht möglich sein wöchentlich in der Praxis zu erscheinen, kann auf Ihren Wunsch hin auch auf Telefon- oder Videositzungen ausgewichen werden. Im Therapieverlauf können die Abstände zwischen den einzelnen Sitzungen je nach Bedarf auch größer werden.

 

Rückfallprophylaxe
Nach dem Therapieabschluss können zur Rückfallprophylaxe alle paar Monate noch einzelne Sitzungen vereinbart werden. Dies hängt wiederum auch davon ab, wer die Kosten für Ihre Therapie trägt und wie die Bedingungen im Einzelnen lauten.

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie kann ich auf Ihren Wunsch hin alle Leistungen auch per Video oder Telefon erbringen.

Kosten

Selbstzahler

Sie können sich natürlich dafür entscheiden, Ihre ambulante Psychotherapie selbst zu zahlen. Welche Vorteile entstehen für Sie als Selbstzahler? Die Wartezeiten sind meist kürzer. Unter anderem deshalb, weil ein bestimmtes Stundenkontingent nicht erst vorab bei Ihrer Krankenkasse beantragt und bewilligt werden muss. So können Sie außerdem zeitnah feststellen, ob ich Ihnen bei Ihrem konkreten Anliegen überhaupt behilflich sein kann. Diese Frage klärt sich sonst oft erst nach langer Wartezeit. Sie profitieren auch von flexibleren Rahmenbedingungen und sind bezüglich der Anzahl der Therapiestunden oder deren Frequenz nicht an die Vorgaben Ihrer Krankenkasse gebunden. Ihre Psychotherapie wird nicht „aktenkundig“. Dies kann für Sie eventuell beim Wechsel Ihrer Krankenversicherung oder vor dem Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung bzw. Verbeamtung relevant sein. Ein Steuerberater kann Ihnen Auskunft darüber erteilen, inwieweit Sie Ihre entstandenen Kosten steuerlich geltend machen können.

 

Das Kostenerstattungsverfahren für gesetzlich Versicherte

Falls Sie gesetzlich versichert sind, können Sie sich Ihre Kosten für eine ambulante Psychotherapie unter Umständen von Ihrer gesetzlichen Krankenkasse rückerstatten lassen. Was verbirgt sich hinter der Kostenerstattung? Nicht jeder approbierte Psychotherapeut erhält mit Praxisgründung eine Zulassung zur Abrechnung mit den gesetzlichen Krankenkassen. Oft vergehen Jahre bis niedergelassene Psychotherapeuten einen sogenannten „Kassensitz“ erhalten. Wenn Sie innerhalb einer angemessenen Wartezeit keinen von der Kasse zugelassenen Psychotherapeuten finden, der Ihnen einen Therapieplatz anbieten kann, ist Ihre Krankenkasse gesetzlich verpflichtet, entstandene Kosten einer Psychotherapie auch bei nicht von der Kasse zugelassenen, approbierten Psychotherapeuten zu erstatten. Wie genau beantragen Sie die Psychotherapie in einer Privatpraxis? Zunächst ist der Besuch einer psychotherapeutischen Sprechstunde bei einem von der Kasse zugelassenen Kollegen zu empfehlen. Dabei erfolgt eine diagnostische Abklärung und Sie erhalten gegebenenfalls eine schriftliche Empfehlung für eine Psychotherapie. Ist dies der Fall, können Sie auch Ihre Krankenkasse bitten, Sie bei der Suche nach einem Kollegen mit Kassensitz zu unterstützen. Bleibt Ihre Suche erfolglos, oder die Wartezeiten sind zu lang, können Sie sich in Privatpraxen approbierter Psychotherapeuten nach freien Therapieplätzen erkundigen. Mit Ihrer Krankenkasse sollten Sie anschließend VOR Aufnahme der Therapie schriftlich klären, ob diese die Kosten für eine Behandlung in der Privatpraxis gemäß §13 Abs. 3 SGB V übernimmt. Wenn Sie den Weg der Kostenerstattung mit Ihrer gesetzlichen Krankenkasse gehen möchten, unterstütze und berate ich Sie gerne in diesem Prozess.

 

Kostenübernahme bei privater Krankenversicherung

Es gibt eine Vielzahl privater Krankenversicherer und Tarife. Am Besten prüfen Sie vorab ob Ihr Versicherer und der gewählte Tarif die Kosten einer ambulanten Psychotherapie bei einem psychologischen Psychotherapeuten abdecken. Gerne bin ich Ihnen beim Antragsprozedere behilflich.

 

Weitere Kostenträger

Auch andere Träger (bestimmte Berufsgenossenschaften, die Beihilfe, die Heilfürsorge der Bundespolizei, die Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten, die Postbeamtenkrankenkasse, die Bundeswehr) übernehmen unter Umstände die (Teil-)Kosten Ihrer ambulanten Psychotherapie. Ihren individuellen Fall und das optimale Vorgehen prüfen wir gerne gemeinsam.

 

Honorar

Die Vergütungen für die beruflichen Leistungen der Psychologischen Psychotherapeuten richten sich, im Sinne von § 1 Abs. 3 des Psychotherapeutengesetzes nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP). Eine detaillierte Auflistung finden sie unter anderem über die Homepage der Bundespsychotherapeutenkammer. Beispielsweise liegt das Honorar für ein 50-minütiges Einzelgespräch derzeit bei 100,55 EUR (Faktor 2,3, GOP-Ziffer 870, Stand April 2020). Bitte beachten Sie, dass aufgrund der derzeit geltenden Hygienebestimmungen im Rahmen der Corona-Pandemie bei jedem persönlichen Kontakt eine Hygienepauschale in Höhe von 6,41 EUR erhoben wird (GOP-Ziffer 245A, derzeit befristet bis 31.12.2020).  Darüber hinaus können weitere Kosten anfallen, über die Sie vorab selbstverständlich informiert werden. Für Selbstzahler, das Kostenerstattungsverfahren oder die Abrechnung über eine private Krankenversicherung gilt: Meine erbrachten Leistungen stelle ich Ihnen direkt in Rechnung. Das bedeutet, dass Sie gegebenenfalls gegenüber Ihrer Krankenkasse in Vorleistung gehen müssen. Bei den übrigen Kostenträgern informiere ich Sie individuell über den Ablauf der Abrechnung.

 

Ausfallhonorar

Wird ein bereits vereinbarter Termin nicht spätestens 48 Stunden vor Behandlungsbeginn abgesagt, wird ein Ausfallhonorar in Höhe von 60% des ursprünglich vereinbarten Honorars fällig. Dieses Ausfallhonorar hat der Patient unabhängig von der Art der Versicherung selbst zu zahlen. Eine Kostenerstattung durch die private oder gesetzliche Krankenkasse oder Beihilfe findet in diesem Fall nicht statt. Das Ausfallhonorar entfällt beim Vorliegen höherer Gewalt.