Gruppentherapie

Behandlungsangebot

Die meisten von uns machen schon in ihrer „ersten Gruppe“, der Familie, viele prägenden Erfahrungen. Als „soziale Wesen“ sind wir auch im späteren Leben in allerlei Gruppen eingebunden. In der Schule, im Verein und am Arbeitsplatz suchen wir uns unseren Platz in den jeweiligen Gruppenkonstellationen und treten ständig in Beziehung zu „den Anderen“. Die Gruppe als Therapieform macht bei vielen Themen Sinn, kann sehr bereichernd sein und ist letztendlich auch wirtschaftlich. In einer Gruppentherapie können Sie sich mit Ihren Mitmenschen austauschen, die vielleicht ähnliche Probleme oder Symptome haben. Außerdem profitieren Sie vom Wissen und den Erfahrungen der anderen Gruppenmitglieder. Wenn sich alle an bestimmte Gruppenregeln halten, kann eine Gruppentherapie ein großer Gewinn sein. Natürlich besteht auch die Möglichkeit einer Kombinationsbehandlung aus Einzel- und Gruppentherapie.

Zur Zeit sind zwei Gruppen in Planung:

  • eine themenspezifische Gruppe zum Thema „Soziale Kompetenz“
  • eine themenoffene in der jeder Patient individuelle Themen bearbeiten kann

Ablauf

Aufgrund der derzeitigen Corona-Pandemie und dem dynamischen Infektionsgeschehen habe ich mich dazu entschieden, vorerst keine Gruppentherapien zu planen. Auf dieser Seite werden Sie informiert, sobald ich wieder Gruppen anbieten kann.

Kosten

Analog zur Einzeltherapie können Sie als Selbstzahler, im Rahmen der Kostenerstattung der gesetzlichen Krankenkassen oder als Privatversicherter an den Gruppentherapien teilnehmen. Lesen Sie hierzu mehr unter dem Unterpunkt Einzeltherapie -> Kosten


Honorar

Die Vergütungen für die beruflichen Leistungen der Psychologischen Psychotherapeuten richten sich, im Sinne von § 1 Abs. 3 des Psychotherapeutengesetzes nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP). Das Honorar für eine 100-minütige Gruppensitzung liegt derzeit bei 40,22 EUR (Faktor 2,3, 2xGOP-Ziffer 871, Stand April 2020). Darüber hinaus können weitere Kosten anfallen, über die Sie vorab selbstverständlich informiert werden. Für Selbstzahler, das Kostenerstattungsverfahren oder die Abrechnung über eine private Krankenversicherung gilt: Meine erbrachten Leistungen stelle ich Ihnen direkt in Rechnung. Das bedeutet, dass Sie gegebenenfalls gegenüber Ihrer Krankenkasse in Vorleistung gehen müssen. Bei den übrigen Kostenträgern informiere ich Sie individuell über den Ablauf der Abrechnung.

 

Ausfallhonorar
Wird ein bereits vereinbarter Gruppen oder Vorgesprächstermin nicht spätestens 48 Stunden vor Behandlungsbeginn abgesagt, wird ein Ausfallhonorar in Höhe von 60% des ursprünglich vereinbarten Honorars fällig. Dieses Ausfallhonorar hat der Patient unabhängig von der Art der Versicherung selbst zu zahlen. Eine Kostenerstattung durch die private oder gesetzliche Krankenkasse oder Beihilfe findet in diesem Fall nicht statt. Das Ausfallhonorar entfällt beim Vorliegen höherer Gewalt.